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Risikogruppenprofile bei Karies und Parodontitis Statistische Vertiefungsanalysen der Mundgesundheitsstudien des IDZ von 1989 und 1992 Gesamtbearbeitung von W. Micheelis, E. Schroeder mit Beiträgen von J. Einwag, W. Micheelis, P. Potthoff, E. Reich, E. Schroeder Materialienreihe Band 11.4 Deutscher Ärzte-Verlag 1996 ISBN 3-7691-7839-4 Bezugspreis: 24,95 EUR Abstract "Risikogruppenprofile bei Karies und Parodontitis" setzt sich mit folgenden Fragestellungen auseinander: Welche Profile der "klassischen" Einflussfaktoren Mundhygiene, Zuckerkonsum, Fluoridanwendung und Inanspruchnahme zahnärztlicher Versorgung kennzeichnen Bevölkerungsgruppen mit ausgeprägter Karies und Parodontitis? Welche Folgerungen ergeben sich hieraus für bevölkerungsweite Präventions- und Behandlungsstrategien? METHODIK: Die beiden Mundgesundheitsstudien des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) von 1989 für die alten Bundesländer und von 1992 für die neuen Bundesländer lieferten zahnmedizinische Befunde sowie Sozialstruktur- und Verhaltensmerkmale für jeweils repräsentative Bevölkerungsstichproben der Altersgruppe 8/9, 13/14 sowie 35-54 Jahre. Im Hinblick auf die Entwicklung und Bewertung risikogruppenspezifischer Präventionsansätze wurden die Daten mittels multivariater Verfahren analysiert. ERGEBNISSE: Mit dem statistischen Verfahren der Segmentationsanalyse lassen sich Gruppen unterschiedlicher Anteile von Erkrankungen an Karies und Parodontitis in der Bevölkerung aufgrund ihrer unterschiedlichen Risikoverhaltensmerkmale und unter Zuhilfenahme der klinischen Kofaktoren Plaquebefall und Zahnstein beschreiben. Sie betonen die Wichtigkeit "richtiger" Verhaltensweisen und zielgruppenspezifischer Präventionsmaßnahmen. |