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Health Maintenance Organizations in der Schweiz Sekundäranalyse berichteter Erfahrungen und Daten zu HMO's
IDZ-Information Nr. 1/2002
Klingenberger, D.
Health Maintenance Organizations in der Schweiz
Abstract
Im Jahre 1989 schuf der Schweizer Bundesrat die rechtlichen Grundlagen für die versuchsweise Einführung von alternativen Formen der Krankenversicherung. Im Folgejahr wurde in Zürich-Wiedikon die erste HMO-Gruppenpraxis der Schweiz eröffnet. Mittlerweile wird dem Schweizer Managed Care-Modell im Sinne eines “best practice-Ansatzes” vielfach eine Vorbildfunktion auch für das deutsche Gesundheitswesen zugewiesen, gleichzeitig fehlt es aber auch nicht an kritischen und warnenden Stimmen. Vor diesem Hintergrund möchte die vorliegende Arbeit "Health Maintenance Organizations in der Schweiz" die Schweizer Erfahrungen mit HMO’s näher beleuchten. Im Rahmen einer Sekundäranalyse berichteter Erfahrungen und Daten werden Kosten-, Selektions- und Qualitätseffekte von HMO’s ebenso thematisiert wie Fragen der sozialen Akzeptanz von HMO’s, des Einflusses auf das Arbeitsverständnis der (Zahn-)Ärzte sowie die Machtbalance zwischen Krankenkassen und (Zahn-)Ärzteschaft. In einem Ausblick werden die Möglichkeiten und Grenzen der Übertragbarkeit des Schweizer Modells auf das deutsche Gesundheitssystem diskutiert.
| Managed Care Modelle in der Schweiz |
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Quelle: Jürg Baumberger, So funktioniert Managed Care, Stuttgart 2001, S. 132.
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