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Verträglichkeit von Dentallegierungen unter besonderer Berücksichtigung "alternativer" Verfahren in der Diagnostik Abschlußbericht zum Forschungsvorhaben unter Mitarbeit von H. F. Kappert, J. Mau, P. Pfeiffer, G. Richter, S. Schneider, H. Schwickerath, G. K. Siebert IDZ-Sonderband Deutscher Ärzte-Verlag 1998 ISBN 3-7691-7845-9 Bezug kostenlos Abstract Das Forschungsvorhaben zur Verträglichkeit von Dentallegierungen umfasste Korrosionsprüfungen, Zellkulturuntersuchungen sowie eine klinisch-epidemiologische Studie zum “allergenen Potential” der verschiedenen Gruppen von Dentallegierungen. Aus dem Abschlußbericht leiten sich eine Reihe von Ergebnissen ab, die für die Bewertung der Dentallegierungen von großer Bedeutung sind. Erarbeitet wurden die Grundlagen für sinnvolle und klinisch relevante Prüfanordnungen. Auf der Basis der vorgestellten Prüfergebnisse werden zum Schutz des Patienten, Zahnarztes und Anwenders im Hinblick auf die CE-Kennzeichnung Grenzwerte für die Löslichkeit der Elemente Nickel, Kobalt und Palladium vorgeschlagen. Die Bedeutung des MTT-Tests zur Abschätzung der Zelltoxizität mit einer Formel zur Berechnung einer “Effektiven Zelltoxizität”, die zu erheblichen Einsparungen bei den Testungen führen kann, wird dargestellt. Die umfangreichen Daten der klinisch-epidemiologischen Studie zum “allergenen Potential” von Dentallegierungen haben bekannte Hinweise bestätigt sowie auch neue Erkenntnisse zu Fragen eines höheren Allergierisikos gebracht. Das Projekt wurde von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) sowie von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) unterstützt. Die klinisch-epidemiologische Studie, die in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Deutschen Kontaktallergie-Gruppe durchgeführt wurde, wurde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gefördert. |